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So bedienen Sie Ihren Reisekonfigurator

Willkommen in der Welt individueller Weinreisen!

Kein fix geschnürtes Paket, sondern Bausteine sind hier der Weg zu Winzer, Weinlandschaft und noch viel mehr! Und so stellen Sie unverbindlich Ihre persönliche Weinreise zusammen:

1. Unter 'Übersicht' finden Sie alle Weinbaugebiete in unserem Programm, klicken Sie diese an um

2. eine Detailkarte zu erhalten. Auf dieser sind sämtliche buchbaren Weinreisen-Bausteine eingezeichnet, je nach der Kategorie nach verschiedenen Symbolen. Sie können sich nun frei auf der Karte bewegen, zoomen und auch eine Satelliten-Ansicht wählen, um sich z.B. das Weingut aus der Nähe anzusehen. Blenden Sie die einzelnen Kategorien zur Übersichtlichkeit ein und aus!

3. Klicken Sie nun im Menü oder auf der Karte auf einen Baustein, informieren Sie sich direkt bzw. lassen sich die Detailseite zeigen, und wenn Ihr Interesse geweckt ist klicken Sie auf 'Zu Reise hinzufügen' - schon bauen Sie Ihre persönliche Weinreise! Die angeführten Preise entsprechen bei den Weingütern jenen Mindestpreisen für Führung+Verkostung, und bei den Unterkünften jenen Mindestpreisen für eine Person im Doppelzimmer pro Nacht mit Frühstück (die tatsächlichen Preise ergeben sich nach Verfügbarkeit, Kategorien und Zusatzwünschen). Wählen Sie ein Restaurant, so führen wir für Sie die Reservierung durch.

4. Haben Sie Ihre Baustein-Liste erstellt, so füllen Sie noch wichtige Reisedaten unter 'Reiseorganisation' ein, und wir kümmern uns um alles Weitere! Die zusammengestellte Reise ist selbstverständlich unverbindlich.

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      Nord-Transdanubien

      Ászár-Neszmély

      Weinbaufläche: 1.485 ha

      Dieses Weinbaugebiet ist im Nordosten der Region Transdanubien gelegen, südlich an die Donau geschmiegt, im nördlichen Hügelland des Bakony, des Vértes, der Gerencse und der Visegráder Berge. Die ersten Rebstöcke wurden hier schon von den Römern gepflanzt, und auch im Mittelalter erfreute sich die Region einer blühenden Traubenkultur. Das moderat feuchte und kühle lokale Klima, mit annähernd gleich viel Sonnenstunden wie der ungarische Durchschnitt ist speziell geeignet für schlanke Weine, die reich an Duft und Aromen sind.

      Über die vielfältigen Bodentypen (v.a. Schiefergestein und Mergel) des Anbaugebiets hat sich eine Lößdecke entwickelt, und neben braunem Waldboden finden wir hier auch dünne Humusschichten.

      Die Region beheimatet fast ausschließlich Weißweinreben, unter ihnen sind am typischsten Welschriesling (Olaszrizling), Riesling Sylvaner (Rizlingszilváni) sowie Mädchentraube (Leányka). Unter den wenigen Rotweinsorten findet man Cabernet Sauvignon, Pinot Noir und Blaufränkisch (Kékfrankos).

      Weine aus Àszár-Neszmély sind üblicherweise reduktiv ausgebaut, und als solche zeigen sie eine intensive Frucht und eine Palette von feinen Säuren, die charakteristisch für diese Region sind.

      Das touristische Umfeld lockt vor allem mit dem Hügelland an der Donau, mit der beeindruckenden Basilika von Esztergom, und mit dem, im nahen Umfeld gelegenen Donauknie mit seiner sehenswerten Burg Visegrád.


      Badacsony

      Weinbaufläche: 1.790 ha

      In diesem Weingebiet, einer der bedeutendsten in Ungarn und mit einem verdientermaßen guten Ruf, wird die Qualität des Weins noch komplettiert durch eine atemberaubende Szenerie.

      Die Landschaft wird charakterisiert durch eine Hand voll erodierter Vulkane wie den Badacsony, den Szent György, den Csobánc, den Gulács und den Hügeln von Szigliget.

      Die Hügel und teilweise steilen Abhänge, aufgebaut aus vulkanischem Gestein, welche oft in Terrassen bewirtschaftet werden, sind bedeckt mit lehmigem Boden, gemischt mit nährstoffreichen Basaltablagerungen – dies verleiht den lokalen Weinen reiche Säuren, einen vollen Körper und Geschmack.

      Das sub-mediterrane Mikroklima dieser Region lässt sich durch den idealen Neigungswinkel der Hänge, der gut vor kalten Einflüssen aus dem Norden geschützten geographischen Lage der südlichen Seite der Hügelkette, sowie der extra Portion an Sonnenstrahlen durch deren Reflexion an der Oberfläche des Plattensees (Balaton), erklären.

      Das Badacsonyer Weingebiet ist ausschließlich eine Weißweingegend. Seine typischen Reben sind Welschriesling (Olaszrizling), Riesling Sylvaner (Rizlingszilváni) und Blaustengler (Kéknyelü) – ein Wein, der nur hier vorkommt – als auch Pinot Gris (Szürkebarát), Muskat Ottonel (Muskotály) und Traminer. Die letzten drei Traubensorten werden zumeist zu halbtrockenen Weinen verarbeitet.

      Als Schatztruhe für jeden Reisenden hat sich das Badacsony Weingebiet zu einer der trendigsten Destinationen im Weintourismus in Mitteleuropa entwickelt. Der See, die Vulkanlandschaft, die barocken und neoklassischen, teilweise versteckt liegenden Weinkeller bieten einen würdigen Hintergrund für eine Verkostung nobler Weine.


      Balatonfüred-Csopak

      Weinbaufläche: 2.143 ha

      Wie das Weinbaugebiet Badacsony schmiegt sich Balatonfüred-Csopak an das Nordufer des Plattensees (Balaton), von Zánka im Westen bis Balatonalmádi im Osten. Weinbau gab es hier schon zu Zeiten der Kelten, auf die später die Römer und die Awaren folgten.

      Das Klima ist, geprägt durch den See, ausgeglichen: Auf den verhältnismäßig milden Winter folgt früh der Frühling. Die Sommer sind nicht zu heiß, und daran reiht sich, für den Wein ideal, ein langer, meist sonnenreicher und trockener Herbst.

      Der geologische Aufbau dieser Region ist komplex, und zeigt neben vulkanischen Ablagerungen auch Fillitschiefer, Permsandstein, Kalkstein, Basalttuff, pannonischer Ton und Sand, Mergel und Löß.

      Die traditionellen Weißweintrauben dieses Weinbaugebiets sind der Welschriesling (Olaszrizling), der Rheinriesling (Rajnai Rizling), der Riesling Sylvaner (Rizlingszilváni), der Traminer, der Muskat Ottonel, sowie auch die internationalen Trauben Sauvignon Blanc und Chardonnay. Rotwein wird hier nur in Ausnahmefällen gekeltert.

      Die hiesigen Weine sind vergleichbar mit jenen von Badacsony, sind jedoch eine Spur weicher, feiner im Duft, mit etwas mineralischer anmutenden Aromen.

      Diese Region ist v.a. für den ungarischen Binnen-Weintourismus der Budapester Bevölkerung ein traditioneller Anziehungspunkt: Sowohl per Auto als auch per Bahn innerhalb einer Stunde von der Hauptstadt aus erreichbar bietet Balatonfüred-Csopak die sehr beliebte Kombination aus dem „Meer der Ungarn“ (dem Balaton) und hervorragenden, hiesigen Weinen. Dass auch immer mehr ausländische Weintouristen dieses Weinbaugebiet als ihr Ziel auswählen hat abgesehen von dem Genannten damit zu tun, dass hier von den Verantwortlichen landesweit das größte weintouristische Engagement gezeigt wird: So werden in Balatonfüred-Csopak über das Jahr die meisten nennenswerten Weinfeste zelebriert, und kein anderes Weinbaugebiet kann seinen Gäste auf vier Weinstraßen den hiesigen Weinbau näher bringen. Auch profitiert dieses Gebiet von der Halbinsel Tihany, einem potenziellen Fixpunkt für jeden Besuch am Balaton.


      Etyek-Buda

      Weinbaufläche: 1.480 ha
       
      Dieses hügelige Gebiet westlich der Hauptstadt Budapest wurde schon im Mittelalter als Weinbaugebiet geschätzt, und profitierte v.a. im 17. Jh. – ebenso wie die Regionen Mór und Villány – von deutschen Siedlern, die die Expertise und neue Weinbautechniken mitbrachten.

      Die Weißweine aus Etyek-Buda erfreuen sich heutzutage steigender Beliebtheit, gerade auch weil das hier vorherrschende, relativ kühle Klima gemeinsam mit den zumeist kalkhaltigen Böden schlanke, frische Weine mit unterschiedlich ausgeprägten Säuren hervorbringt – weshalb hier auch die bevorzugten Grundweine für die ungarische Sektherstellung wachsen.

      Bevorzugt werden die weißen Sorten Königstochter (Királyleányka), Chardonnay, Welschriesling (Olaszrizling), Riesling Sylvaner (Rizlingszilváni), Lämmerschwanz (Juhfark) und Sauvignon Blanc, sowie vereinzelt auch rote Trauben wie Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon, Merlot, Zweigelt und Turán angebaut.

      Dieses Gebiet lockt neben seinen Weinen auch mit seiner landschaftlichen Schönheit Touristen aus dem nahe liegenden Budapest zu einem abwechslungsreichen Ausflug.

      Pannonhalma

      Weinbaufläche: 618 ha

      Dieses Weinbaugebiet ist das zweitkleinste in Ungarn, und befindet sich im nordwestlichen, relativ kühlen und feuchten Teil des Landes. Die Rieden erstrecken sich auf den Hängen des Hügellandes von Pannonhalma.

      Die erste Erwähnung des Weinbaus in diesem Gebiet enthält die Errichtungsurkunde der Abtei zu Pannonhalma (aus dem Jahr 1002). In der Verbreitung des Weinbaus spielten die italienischen und französischen Siedler und hiesige Mönchsorden eine große Rolle. Auch heute noch ist das Weingut Abtei Pannonhalma eines der führenden Weinproduzenten der Region!

      Das Klima ist ausgeglichen, und der Boden baut auf Sandablagerungen aus dem Miozän auf, und ist bedeckt von einer dünnen Schicht Löß oder braunem Waldboden mit eingewaschenem Ton.

      In Pannonhalma-Sokoróalja werden hauptsächlich weiße Rebsorten angebaut, wobei der Welschriesling (Olaszrizling) eine herausragende Stellung einnimmt. Aber auch der Chardonnay, Königstochter (Királyleányka), Rheinriesling (Rajnai Rizling), Cserszegi Füszeres und Sauvignon Blanc werden hier gekeltert. Aber auch hervorragende und überraschende Rotweine finden sich in diesem Weinbaugebiet, von einem eleganten Pinot Noir über Merlot bis hin zu Cabernet Franc.

      Die Region liegt abseits der üblichen Touristenrouten, obwohl die über 1000 Jahre alte Abtei von Pannonhalma, mit ihrer sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Architektur und kulturellen Schätzen allein schon einen Besuch wert ist. Zwei Weinstraßen verwöhnen kulinarisch und mit teils großen Weinen.



      Sopron

      Weinbaufläche: 1.705 ha

      Das Anbaugebiet von Sopron ist geographisch gesehen die Verlängerung der burgenländischen Weinbaugebiete (Leithagebirge, Neusiedlersee [Fertö tó], Rust), und zieht sich Richtung Süden bis nach Köszeg.

      Die klimatischen Verhältnisse sind ausgeglichen. Die jährlichen Temperaturschwankungen sind geringer, die Sommer kühler und niederschlagsreicher, die Winter hingegen milder als in den meisten Weinbaugebieten Ungarns. Als weitere Besonderheit erweist sich das ideale Mikroklima, geschaffen durch die umliegenden Hügelketten und der Wasserfläche des Neusiedlersees. Die Böden der Region sind vielfältig.

      Die hiesigen Weine wurden im 12. bis 15. Jh. europaweit bekannt. Bis zum Ende des 19. Jh. wurde hauptsächlich Weißwein gekeltert, seit der Reblausplage spielen verstärkt Rotweine eine maßgebliche Rolle – heute sind 75% der angebauten Weine rote Sorten. Besonders erwähnenswert zeigt sich hier der „Soproni Kékfrankos“ (Blaufränkisch), welcher u.a. durch seinen hohen Tanningehalt auffällt. Die lokalen Weine weisen einen geringeren Alkoholgehalt auf als der ungarische Durchschnitt, sie sind frisch und lebendig, haben einen schlanken Körper.

      Wenn man durch die hügeligen Weingärten von Sopron spaziert, eröffnet sich einem ein Panorama, welches von den östlichen Ausläufern der Alpen bis hin zur silbernen Fläche des Neusiedlersees reicht. Die Stadt Sopron selbst ist ebenfalls eine Reise wert. Die historische Innenstadt ist eines der malerischsten architektonischen Ensembles Ungarns, mit dutzenden interessanter Museen.

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