
Willkommen in der Welt individueller Weinreisen!
Kein fix geschnürtes Paket, sondern Bausteine sind hier der Weg zu Winzer, Weinlandschaft und noch viel mehr! Und so stellen Sie unverbindlich Ihre persönliche Weinreise zusammen:
1. Unter 'Übersicht' finden Sie alle Weinbaugebiete in unserem Programm, klicken Sie diese an um
2. eine Detailkarte zu erhalten. Auf dieser sind sämtliche buchbaren Weinreisen-Bausteine eingezeichnet, je nach der Kategorie nach verschiedenen Symbolen. Sie können sich nun frei auf der Karte bewegen, zoomen und auch eine Satelliten-Ansicht wählen, um sich z.B. das Weingut aus der Nähe anzusehen. Blenden Sie die einzelnen Kategorien zur Übersichtlichkeit ein und aus!
3. Klicken Sie nun im Menü oder auf der Karte auf einen Baustein, informieren Sie sich direkt bzw. lassen sich die Detailseite zeigen, und wenn Ihr Interesse geweckt ist klicken Sie auf 'Zu Reise hinzufügen' - schon bauen Sie Ihre persönliche Weinreise! Die angeführten Preise entsprechen bei den Weingütern jenen Mindestpreisen für Führung+Verkostung, und bei den Unterkünften jenen Mindestpreisen für eine Person im Doppelzimmer pro Nacht mit Frühstück (die tatsächlichen Preise ergeben sich nach Verfügbarkeit, Kategorien und Zusatzwünschen). Wählen Sie ein Restaurant, so führen wir für Sie die Reservierung durch.
4. Haben Sie Ihre Baustein-Liste erstellt, so füllen Sie noch wichtige Reisedaten unter 'Reiseorganisation' ein, und wir kümmern uns um alles Weitere! Die zusammengestellte Reise ist selbstverständlich unverbindlich.
Trauben und Wein gehören zum universellen Kulturgut der Menschheit. Als die Trauben vor über fünftausend Jahren ihren weltweiten Siegeszug von Mittelasien aus antraten, lebten die Ungarn noch in ihrer Urheimat, wo sie schon bald den Rebenanbau kennen lernten.
800-500 v. Chr. | Die in den Urnengräbern gefundenen Traubenkerne belegen, dass im Umland von Scarbantian (heute: Sopron) und Alisca (Szekszárd) auch Wein anbauende Kelten gelebt haben. |
14-9 v. Chr. | Die Provinz Pannonien erobernde Römer beschäftigen sich bereits in Syrmien (Sirmium; heute: Sremska Mitrovica, Serbien), um Pécs (Sopianae), Szombathely (Savaria), Sopron (Scrabantia), Szekszárd (Alisca), Öszöny (Brigetio), Òbuda (Aquincum) und um den Plattensee (Balaton) mit dem Weinbau. |
92 | Kaiser Domitianus versucht, die Rebenanpflanzungen in Pannonien durch eine Verordnung einzudämmen. |
276-282 | Laut eines römischen Schriftstellers (Sextus Aurelius Victor) lässt Kaiser Probus, ein Nachkomme einer Vinitorfamilie von Syrmien, von seinen Soldaten ein Sumpfgelände bei der pannonischen Stadt Sirmium trockenlegen und mit Weinstöcken bepflanzen. |
896 | Die Magyaren, ein Nomadenvolk, das ursprünglich aus dem mittleren Ural stammt, erobern unter der Führung Kurszáns und Àrpáds das pannonische Becken, und siedeln sich dort an. |
990 | Nach der Übernahme des christlichen Glaubens durch die Magyaren entwickelt sich die Winzerei in Ungarn nach europäischem Muster. Die Mönche verbreiten die Kenntnisse zur Herstellung des Weines für die christliche Liturgie und die Praxis des Weinbaus. |
996 | Fürst Géza gründet auf dem Sankt-Martins-Berg in Pannonhalma eine Benediktinerabtei. |
1031 | Die Mahnungen des ersten Ungarischen Königs Istán (Stephan) I. an seinen Sohn belegen die Verbindung zum Wein: „..man lasse dich ab und an herben Wein trinken, der deinen Geist für meine Lehren öffnet.“ |
1075 | Die von König Géza I. erlassene Gründungsurkunde der Abtei zu Garamszentbenedek erwähnt die Weinbaugärten von Alpár und Kürt auf dem heutigen Anbaugebiet von Kunság. |
1200 | Die Weinanpflanzungen werden durch Verordnungen geregelt, die Ursprünge der Weinbaugemeinden (Promontorien) und der Weingebiete werden gelegt |
1242 | König Béla IV. besiedelt die, durch den Mongolensturm entvölkerten Gebiete mit Italienern, Vallonen und Deutschen |
1444 | Durch die vor der Expansion der Türken fliehenden Raizen wird die Rotweinkelterei mit ihren Geräten bekannt. |
1486 | In Tordas wird eines der ältesten Feudalordnungen für die Weinbergsregelung erlassen. |
1631 | Máté Szepsi Laczkó begründet mit der Kelterung des ersten Tokajer Ausbruchs eine Jahrhunderte währende Tradition. Weine aus Tokaj sollen ab diesem Zeitpunkt weltweite Anerkennung erlangen. |
1742 | Erscheinung des ersten Buches über Weinbergsarbeiten. |
1825 | Errichtung der ersten ungarischen Sektkellerei in Pressburg. |
1875 | Die Reblaus befällt auch Ungarn, 120.000 Hektar Anbaufläche werden vernichtet. Im selben Jahr wird auch durch das sog. 1. Traubensanierungsprogramm ein Meilenstein für die Erneuerung der Weinerzeugung in Ungarn gelegt. |
1893 | Das erste ungarische Weingesetz tritt in Kraft. |
1894 | Verabschiedung des ersten, landesweit geltenden Gesetzes zu den Weinbergsgemeinden. |
1901 | In Budafok nimmt die erste Kellermeisterschule ihre Tätigkeit auf. |
1920 | Durch die Friedensverträge von Trianon verliert Ungarn 1/3 seiner Weinbaugebiete. |
1945-1989 | Unterordnung des Weinbaus unter das kommunistische Regime: Die Verwaltung wird ebenso zentralisiert wie die Traubenverarbeitung, die Kelterei und der Weinvertrieb, die Weinbergsgemeinden werden aufgelöst, das Weingesetz außer Kraft gesetzt. In dieser Zeit kommen 85% der Handelsweine aus staatlichen Großbetrieben. |
1962-1963 | Bei den als 2. Traubensanierungsprogramm bezeichneten Anpflanzungen werden mehrere zehntausend Hektar neue Weinberge angelegt. |
1970 | Durch die überzogene, staatlich geförderte Exportorientierung gelangt mehr als die Hälfte des ungarischen Weins zu den Verbrauchern der osteuropäischen Länder. |
1989-2000 | Der politische Wandel zu Beginn der 90-er Jahre schafft eine grundlegend neue Situation. Die zuvor maßgeblichen osteuropäischen Märkte verschwinden zugunsten der westeuropäischen, im Zuge der Privatisierung werden Staatsunternehmen umgewandelt und der Anbau gelangt wieder in private Hände. In der technologischen Entwicklung, dem Vertrieb und der Regulierung müssen neue Wege erschlossen werden. |
1994 | Verabschiedung des Gesetzes zu Weinbergsgemeinden, beginnende Neuorganisation dieser Gemeinden. |
1997 | Inkrafttreten des neuen Weingesetzes. Einführung der den internationalen Anforderungen entsprechenden Ursprungsgarantie. |
